

Diese glühenden Sonnen erzählt vom Aufbruch zweier junger Männer in Abidjan.
Iro, neu, schüchtern, getrieben von Scham über seinen Vater. Thierry, selbstbewusst, zerrissen von Machtlosigkeit. Sie teilen Zimmer, Wege, Sehnsucht. Ihre Freundschaft ist leise, aber stark. Fallé beobachtet fein, mit Sinn für das Schwierige zwischen Heimat und Zukunft.
Ein Roman über die Metamorphose junger Männer und den Mut zum Bleiben.
Wovor könntest du weglaufen – und wohin gehst du trotzdem?
Diese glühenden Sonnen ist ein poetisches Debüt voller Wärme, Wut und Zärtlichkeit. Nincemon Fallé erzählt von der Scham sozioökonomischer Herkunft, von Solidarität und Träumen – ohne Klischee, aber voller Schmerz und Hoffnung. Die Erzählstimme ist klar, visuell, ohne zu erklären. Der Stil ist zugänglich, doch die Tiefe spürt man in jeder Nuance.
Kritisch könnte man anfügen, dass die Struktur manchmal märchenhaft wirkt, Wendungen stellenweise konstruiert. Einzelne Zufälle wirken zu perfekt gesetzt. Doch gerade das verkörpert den Traum selbst: ein Licht, das brennt, trotz Bruch. Ein Roman, der von der Suche spricht und von dem, was bleibt, wenn man geht.
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