

Ein lyrischer Brief von einem Sohn an seine Mutter, der Schönheit und Schmerz in ein intensives Wechselspiel bringt. Ocean Vuong beleuchtet in „Auf Erden sind wir kurz grandios“ die flüchtigen Momente des Lebens – roh, ehrlich und von tiefer Poesie durchdrungen.
Auf Erden sind wir kurz grandios ist ein radikaler Briefroman über Herkunft, Trauma, Männlichkeit und queere Identität. Ein poetischer Briefroman über Migration, Krieg, Gewalt, Begehren und das Schweigen zwischen Mutter und Sohn. Vuong schreibt mit der Sensibilität eines Dichters und der Wucht eines Überlebenden. Die Sprache ist bildreich, körperlich, eruptiv – aber immer kontrolliert. Ein Buch, das schmerzt und heilt, oft gleichzeitig.
Wer wärst du, wenn du alles aussprechen dürftest?
Vuong schreibt gegen das Schweigen an. Sein Debütroman ist lyrisch, roh und voller zärtlicher Härte. Jeder Satz sitzt, jeder Absatz trägt Bedeutung.
Manchmal wird die lyrische Verdichtung vielleicht etwas zu viel – als würde Sprache den Schmerz verkleiden. Aber genau darin liegt auch die Stärke: Vuong schreibt nicht, um zu erklären, sondern um zu bezeugen.
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