

Ein fragmentarischer autofiktionaler Roman über Brustkrebs, Körperverlust und Selbstzusammensetzung.
Körper Kintsugi ist eine dichte, poetische Erzählung über Brustkrebs, über das Verstummen und Wiederfinden von Sprache, über das Ich im Schmerz. Marić legt Wunden offen, aber ohne Selbstmitleid. Sie zeigt: Der Körper zerbricht, aber er ist nicht verloren. Ein leises Buch mit Nachhall.
Wie viel von dir bleibt, wenn du alles verlierst?
Senka Marić gelingt mit Körper Kintsugi eine radikale Körpererzählung. Ihre Sprache ist reduziert, rhythmisch, glasklar. Jede Szene ein Splitter, jeder Splitter Teil eines Körpers, der sich nicht wiederherstellen will, sondern neu entwirft.
Kritisch ließe sich sagen, dass das Fragmentarische Distanz schafft, dass man als Leser:in manchmal außen vor bleibt. Doch gerade darin liegt eine Stärke: kein Spektakel, sondern ein leiser, mutiger Text über das Überleben.
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