Ein satirischer, politischer, übernatürlicher Roman über Krieg, Tod, Journalismus und Geister in Sri Lanka.

Die sieben Monde von Maali Almeida ist ein wildes literarisches Experiment zwischen Politkrimi, Höllentrip und zärtlicher Geistergeschichte. Maali ist tot, aber nicht fertig. Als Kriegsfotograf hat er Beweise für Gräueltaten gesammelt – jetzt muss er sie in sieben Nächten aus dem Jenseits in die Welt bringen. Karunatilaka schreibt schnell, scharf, komisch und tieftraurig. Ein Buch über Wahrheit, Gewalt und das Flimmern des Lebens.

Was bleibt, wenn du stirbst, bevor du alles gesagt hast?


Karunatilaka gelingt ein einzigartiger Ton: bissig und berührend, absurd und messerscharf. Der Roman ist übervoll, aber nie überfrachtet – eine furiose Mischung aus Horror, Slapstick, Trauma und politischem Zeugnis.

Kritisch ließe sich sagen, dass nicht jede Wendung zündet, manches wirkt verspielt um des Spiels willen. Doch die literarische Kühnheit, der politische Mut und die emotionale Tiefe machen dieses Buch zu einem seltenen Geschenk.


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