

Ein finster-komischer Roman über Verweigerung, Isolation und das Begehren nach Selbstauflösung.
New York, kurz vor 9/11.
Eine junge Frau will verschwinden – nicht sterben, sondern ruhen, schlafen, abschalten. Sie igelt sich ein, bis die Realität nicht mehr durchkommt.
Ein Roman über Weiblichkeit, Depression, Konsum, Kunst und die Gewalt von Gegenwart.
Welche Flucht wäre deine?
Mein Jahr der Ruhe und Entspannung ist zynisch, traurig, präzise – ein Roman über weibliche Selbstverweigerung im kapitalistischen Überfluss. Ottessa Moshfegh schreibt messerscharf, reduziert, mit tiefer Ironie und tieferem Ernst. Ihre Protagonistin ist keine Sympathieträgerin, sondern Projektionsfläche für Erschöpfung, Wut und Stillstand.
Doch trägt das Konzept? Ein Jahr der Passivität in einem einzigen Kopf. Manche werden Moshfeghs gnadenlose Kälte als abstoßend empfinden. Doch wer bleibt, liest einen Text über die dunkle Seite von Selbstfürsorge und Selbstauflösung.
