Eine Kleinstadt in den Wäldern lebt für ihr Hockeyteam. Als ein Verbrechen geschieht, zerreißt es die Gemeinschaft. Fredrik Backman erzählt in Björnstad von Loyalität, Schweigen und der Frage, wie weit Menschen gehen, um eine Illusion von Größe zu bewahren.

Wem glauben wir, wenn Wahrheit und Zugehörigkeit nicht zusammenpassen?

Der Roman überzeugt durch seine dichte Figurenzeichnung und das präzise soziale Panorama. Er zeigt die Mechanismen von Macht, Gruppendruck und Gewalt. Manche könnten ihn als zu ausgedehnt empfinden, da Backman viele Nebenfiguren und Details einflicht.


Ein Roman über eine Stadt, die ihre Kinder nicht schützt. Der Roman legt offen, wie Loyalität und Schweigen Täter begünstigen.

Welche Stimmen gehen unter, wenn Erfolg alles bedeutet?

Backmans Stärke liegt in der Vielstimmigkeit und seiner Nähe zu den Figuren. Manche finden die Länge und emotionale Inszenierung zu groß, andere gerade darin die Kraft des Romans.


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