

Ein dystopischer Roman über Klassengesellschaft, Kontrolle, Hoffnung und Widerstand in einer fiktionalen, aber beunruhigend realen Welt.
In einer streng regulierten Gesellschaft leben die „Saha“ ohne Rechte, Status oder Stimme. Ein heruntergekommenes Wohnhaus wird zum Zufluchtsort für jene, die die Stadt nicht sehen will. Als ein Mord geschieht, droht das fragile Gefüge zu kippen.
Cho Nam-Joo schreibt nüchtern, präzise, melancholisch – ein Roman über institutionalisierte Gewalt, Ohnmacht und den Wunsch nach Zugehörigkeit.
Wie funktioniert ein System, das Menschen unsichtbar macht?
Cho Nam-Joo gelingt ein bedrückend realistischer Roman über das Ausgegrenztsein im digitalen Kapitalismus. Ihre Figuren sind verletzlich, verunsichert, aber nicht ohne Würde. Der Text bleibt ruhig, aber intensiv – eine Art literarischer Langzeitprotest.
Der Roman wirkt streckenweise etwas distanziert, fast protokollhaft. Doch diese Kühle spiegelt genau das System, das sie beschreibt. Es ist kein Roman, der laut klagt – sondern einer, der lange nachhallt.
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