Eine junge Frau beginnt eine Affäre mit dem Ehemann ihrer besten Freundin – und verliert sich zwischen Begehren und Schuld.

Rachel war immer die Vernünftige. Die Loyalität in Person.

Doch als sie sich auf eine Affäre mit dem Mann ihrer besten Freundin einlässt, bricht ein anderes Selbst aus ihr hervor. Caroline O’Donoghue erzählt mit Wucht, Witz und Schmerz vom Begehren, das alles andere ausblendet – und der Scham, die folgt.

Der Roman tastet sich durch moralische Grauzonen, ohne zu urteilen, und stellt dabei die Frage nach Freundschaft, Schuld und weiblicher Selbstermächtigung. Die Sprache ist rau, direkt, manchmal brutal ehrlich – und darin sehr gegenwärtig.

Wie viel von uns bleibt übrig, wenn wir uns alles erlauben? Wie viel Chaos braucht es, um sich selbst zu begegnen?


O’Donoghue schreibt intensiv, klug und ungeschönt über moralische Ambivalenz, weibliches Begehren und emotionale Grauzonen.

Die Protagonistin ist nicht sympathisch im klassischen Sinn – aber erschütternd echt.Manchmal zieht sich das Drama zu lang, verliert etwas an Tiefe, doch der Text bleibt kraftvoll.

Ein wuchtiges Buch über die radikale Unsicherheit unserer Entscheidungen – und das Echo, das sie hinterlassen.


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