Ein poetischer Roman über die Verstrickung von Liebe, Schmerz und Schuld und über die zerstörerische Nähe zwischen Mutter und Sohn. Valerie Fritsch beschreibt mit sprachlicher Präzision und poetischer Härte, wie Gewalt sich einschreibt – in Körper, Erinnerungen und Beziehungen.

August wächst in einem Haus auf, das zugleich Hölle und Zuflucht ist. Seine Mutter mischt ihm Medikamente ins Essen, um ihn zu binden. Fritsch macht daraus keine Anklage, sondern eine Studie über Abhängigkeit und Zärtlichkeit, über Liebe, die sich selbst nicht erkennt.

Ein leises, erschütterndes Buch über die Macht familiärer Bindung und die Befreiung aus ihr.

Wie sprechen wir über häusliche Gewalt, wenn sie sich als Fürsorge verkleidet?


Valerie Fritsch verbindet poetische Intensität mit psychologischer Präzision. Ihre Sätze sind bildhaft, dicht, scharf – und zugleich von tiefer Menschlichkeit.

Zitronen ist ein Roman über Gewalt und Zärtlichkeit, der verstört und bewegt.


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