

Ein Sohn reist mit seinem Vater nach Russland, um die eigene Herkunft zwischen Nostalgie und Fremdheit neu zu kosten.
Kapitelman begleitet seinen Vater auf eine Reise zurück ins „alte Land“. Dabei geht es um mehr als kulinarische Spezialitäten: um Zugehörigkeit, um die Sprachlosigkeit zwischen Generationen und um die Erfahrung, wie Heimat gleichzeitig vertraut und fremd sein kann.
Wann wird Herkunft zur Last – und wann zu einer Geschichte, die dich trägt?
Kapitelman schreibt mit feinem Humor über die Widersprüche von Migration und Generation. Das Buch balanciert Leichtigkeit und Schwere: das Essen als Aufhänger, die Sprachlosigkeit als Kern. Wer glatte Antworten sucht, wird sie nicht finden. Wer die Brüche akzeptiert, liest ein präzises, warmes und gleichzeitig scharfes Porträt einer Familie zwischen Welten.
Ein Reisebericht, der zeigt, wie Herkunft zwischen Mahlzeit und Sprachlosigkeit verhandelt wird – und wie Identität sich in Widersprüchen formt.
Für wenn du das Gefühl hast, dass du Heimat nur im Rückspiegel erkennst – und sie trotzdem nie ganz verlierst.
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