Wenn das Leben zum Vertrag wird – und Vertrauen zur riskantesten Währung.

Bachs Roman verwebt ökonomische und persönliche Abhängigkeiten: Beziehungen, die wie Policen funktionieren, Sicherheiten, die trügerisch sind. Er erzählt von Figuren, die Halt suchen, und zeigt, wie Institutionen und Intimität ineinander greifen.

Hast du schon gespürt, wie Beziehungen manchmal mehr wie ein Vertrag klingen als wie Nähe?


Lebensversicherung ist ein kühler, analytischer Roman, der Strukturen offenlegt, statt sich in Sentiment zu verlieren. Die Sprache ist klar, fast spröde, doch darin liegt die Kraft: Der Text zwingt, über den Wert von Sicherheit und den Preis von Bindung nachzudenken. Manche könnten die Nüchternheit als schwer zugänglich empfinden, andere genau darin die Qualität sehen.

Ein Roman, der die Verflechtung von Körpern, Gefühlen und Verträgen seziert – und die Frage stellt, ob Sicherheit mehr zerstört als bewahrt.

Für wenn du das Gefühl hast, dass jede Sicherheit, die dir angeboten wird, einen Preis hat, den du nicht zahlen willst.


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