

Ein radikaler, literarischer Roman über Rassismus, Liebe, Begehren und das Scheitern von Nähe.
Rufus ist tot. Die Stadt atmet weiter. Seine Abwesenheit lastet schwer auf denen, die geblieben sind. James Baldwin schreibt offen, wütend, voller Musik und Zärtlichkeit über Haut, Begehren, Flucht und Schweigen. Ein Roman, der nicht heilt, sondern aufwühlt.
Wann hast du zuletzt jemandem vergeben, obwohl du nicht verstanden hast, was genau passiert ist?
Ein anderes Land ist ein mutiger, ungeschützter Roman, der Anfang der Sechziger erschien und bis heute trifft. Baldwin schreibt in drängenden Sätzen, voller Rhythmus und Zerrissenheit. Er erzählt vom Versagen der Sprache angesichts von Rassismus, Gewalt und Liebe. Jede Figur trägt Widersprüche, niemand bleibt verschont.
Die Figurenzeichnung wirkt manchmal überfrachtet, Konflikte geraten gelegentlich ins Pathos. Doch gerade die Überladung spiegelt die emotionale Wucht des Stoffs. Dieser Roman ist kein Kommentar zur Gesellschaft, er ist ein Teil von ihr.
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